Die Entstehung eines Sicherheitsmerkmals

Hintergrund: Wie ein Sicherheitsmerkmal entwickelt wird

Quer durch alle Branchen vergehen von der ersten Idee bis zur Marktreife nicht selten mehrere Jahre. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Louisenthal hat von der Idee bis zur Vorstellung des RollingStar-Sicherheitsfadens vor dem Fachpublikum genau ein Jahr benötigt. Und das, obwohl die Entwickler dabei eine Reihe von Funktionalitäten umsetzen mussten, die bislang kein vergleichbares Produkt vereint:

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Fig.: Die magnetische Codierung im Sicherheitsfaden ermöglicht eine effiziente maschinelle Bearbeitung von Banknoten

Cleartext
Fig.: Der Cleartext „PL“ wird bei Betrachtung im Durchlicht sichtbar und liefert eine eindeutige Erkennung.

Anforderungen an den RollingStar

  • Der RollingStar sollte einen neuen und charakteristischen Effekt zeigen, der sich von bisherigen Sicherheitsfäden signifikant unterscheidet.
  • Gemäß dem aktuellen Markttrend hin zu hoher Dynamik von Sicherheitsfeatures sollte auf dem Faden eine überraschende Bewegung stattfinden.
  • Es sollte mit „Cleartext“ kompatibel sein, eine Art Negativschrift im Faden, die den Währungsnamen enthält und von den Bürgern leicht zu erkennen ist.
  • Der neue Faden sollte zudem maschinenlesbar sein. Das heißt, er ist mit einem unsichtbaren, individuellen magnetischen Kode (z. B. MultiCode) versehen, der Aufschluss über Echtheit und eine Zuordnung zur Denomination liefert.
  • Die Brillanz sowie die Beständigkeit der optisch variablen und magnetischen Eigenschaften müssen im Umlauf beibehalten werden.

Es folgten umfangreiche Versuche und Testproduktionen, bis der RollingStar diese Anforderungen erfüllte. Hier kam den Louisenthalern zugute, dass beim RollingStar eine neue Technologie mit einer bereits etablierten verknüpft werden konnte, die Hochzeit zwischen Mikrospiegeln und ColourShift. Das Zusammenspiel der beiden führte schließlich zu der charakteristischen Erscheinung des RollingStar, einer dynamischen ColourShift Reflexion.

Weiteres Potential für interessante Designs vorhanden

Die Möglichkeiten des RollingStar sind allerdings noch lange nicht erschöpft – neue Designvariationen sind schon in Arbeit. Auf der „Banknote“-Konferenz 2011 hat Louisenthal nur die beiden ersten dynamischen Effekte vorgestellt (Rolling-Bar und Rolling-Edge), die sich jeweils mit zwei Farbwechseln kombinieren lassen. Weitere Farbwechsel sind in der Entwicklung. Damit können Zentralbanken den RollingStar optimal dem Banknoten-Layout anpassen und für ihre spezifischen Designs einsetzen

Kontakt

Vertrieb Louisenthal

Banknote 2016

Die „Banknote“-Konferenz ist das wichtigste Forum für Banknoten-Experten aus Industrie, Zentralbanken und Regierungen.

Homepage

Dynamik und Farbwechsel

Animation Rolling-Bar

 

Animation Rolling-Edge